Grindelwald: Neue Deponie für Geschiebematerial aus den Lütschinen geplant

26.07.18

Am 26. Juli 2018 startet in Grindelwald die öffentliche Mitwirkung zur Überbauungsordnung „Deponie Locherboden“. Dieses Planungsinstrument soll als baurechtliche Grundlage für die baldige Ablagerung von Geschiebematerial im Talboden dienen.

Bereits bei kleineren Hochwassern lagert sich in der Schwarzen und Weissen Lütschine sowie in den kleineren Nebengewässern Geschiebematerial ab. Da die Schwellenkorporation Grindelwald bis heute über keine Geschiebedeponie vor Ort verfügt, muss das aus den Gewässern entnommene Material jeweils abtransportiert werden.

Mit der Überbauungsordnung „Deponie Locherboden“ wird die Ablagerung von rund 420‘000 m³ Geschiebematerial auf einer Fläche von zirka acht Hektaren ermöglicht. Der Deponienotstand in der Region wird damit vermindert und lange Transportwege können vermieden werden. Der neue Terrainverlauf erlaubt es, die heutige landwirtschaftliche Nutzung auf der Deponieoberfläche weiterzuführen.

IC Infraconsult hat – in Zusammenarbeit mit dem Bauingenieuerunternehmen Mätzener & Wyss aus Unterseen – die Überbauungsordnung erarbeitet und begleitet nun auch das Plangenehmigungsverfahren.

Offizielle Publikation:
http://www.gemeinde-grindelwald.ch/fileadmin/user_upload/UEberbauungsordnung__Deponie_Locherboden.pdf